Passendes Equipment für den Gamer

veröffentlicht am 8. Juli 2016 in Ratgeber von

Es gibt Hobby Gamer, die Ihrer Leidenschaft nur sporadisch nachgehen und es gibt Menschen, die einen Großteil ihres Tages im Gaming Stuhl am PC verbringen und dies eben auch mit dem Absolvieren von diversen angesagten Spielen. Dass als exzessiver Gamer nicht nur eine herkömmliche Maus und ein einfacher Computer benötigt werden, scheint fast klar. Die Frage ist nur, was darüberhinaus noch sinnvoll ist und tatsächlich benötigt wird. Auf diese Fragestellung wird im folgenden Rategeberartikel eingegangen.

Die Maus – 08/15 war gestern

Gamer – Mäuse müssen vor allem eines sein: schnell und mit Lasersensoren ausgestattet, um keine Verzögerungen zu riskieren. Immerhin kann dies während eines wichtigen Games elementare Folgen nach sich ziehen. Gute Gamer – Mäuse gibt es bereits ab 30 Euro. Vor dem Kauf sollte man sie aber auf jeden Fall einmal in der Hand gehalten haben. Passt sie sich angenehm an, gibt es spitze Ecken oder Kanten die bei einer mehrstündigen Gamesession stören könnten? Der direkte Kontakt zur Maus ist wichtig, weswegen man sie besser schon mal angefasst udn gespürt haben sollte. Es sei denn, man weiß, welche Maus man sich da zulegt.

Der Gamingcomputer – diese Dinge sollte er beinhalten

  • Einen schnellen Prozessor: Die sogenannten CPU’s sind die Rechenzentralen eines jeden Computers. Sie berechnen riesige Datenmengen und geben Sie an die Grafikkarte weiter. Für gute Prozessoren muss man dabei gar kein riesiges Vermögen mehr ausgeben. Ab 200 Euro bekommt man bereits gute Modelle die über mindestens vier Recheneinheiten und 3GHz verfügen. Ein schneller Gamingspaß ist hierbei garantiert.
  • Das passende Gaming Mainboard: Gamer sollten darauf achten, dass das Mainboard mindestens zwei PCI-Express-x16-Steckplätze hat. So lässt sich später, wenn man noch schneller zocken möchte, problemlos eine zweite Grafikkarte einbauen. Man sollte beim Kauf des Mainboards außerdem darauf achten, dass die Steckplätze der 3. Generation angehören. Diese sind noch einmal schneller, als solche der 2. Generation.
  • Der Speicherkauf: Die Größe des Arbeitsspeichers hat lange keinen Einfluss mehr auf die Geschwindigkeit des Computers. Worauf man beim Kauf dennoch achten muss, ist die Kompatibilität mit Prozessor und Mainboard. Nicht jeder Speicher lässt sich mit jedem Prozessor oder Mainboard vereinbaren.
  • Eine gute Festplatte: Eigentlich ist es logisch: Eine Festplatte kann dafür sorgen, dass ein Game oder eben auch der gesamte Computer einfach langsam sind. Wenn man seine Liebe zur Geschwindigkeit entdeckt hat, sollte man also unbedingt darauf achten, dass man sich eine SSD Festplatte organisiert. Diese Highspeed – Platten sind mittlerweile sogar bezahlbar. Für rund 100 Euro bekommt man schon gute Exemplare.
  • Das Netzteil: Prozessoren und Grafikkarten verbrauchen eine Menge Strom. Dementsprechend wichtig ist, ein haltbares und strapazierfähiges Netzteil mit mindestens 500 Watt besser noch 800 Watt Leistung.
  • Gute Kühlung: Je mehr man zockt, umso heißer laufen auch alle Komponenten des eigenen PC’s. Um diese vor dem Hitze – Tod zu schützen, sollte man unbedingt darauf achten, dass das Gehäuse über eine gute Kühlung verfügt. Andernfalls geben die einzelnen Teile nach und nach den Geist auf und das Gaming Hobby wird auf Dauer zu einem sehr teuren Spaß. Egal ob man sich zu einem Selbstbau oder einem gekauften Gaming PC entscheidet: Für perfekte Endgeräte muss man in der Regel 1500 – 2000 Euro hinlegen. Der Selbstbau ist an dieser Stelle etwas günstiger, als der Kauf eines fertigen PC’s.

Das Headset

Auch beim Kauf eines Headsets sollte man sich dringend professionell beraten lassen und das Ganze auch ausprobieren. Wichtig ist, der Klang den man durch das Headset empfängt. Die Kommunikation mit anderen Gamern sollte reibungslos und ohne Verzögerungen stattfinden. Deswegen ist auch ein gutes Mikrophon wichtig. Immerhin möchte man sich problemlos verständigen können, um ein effektives Game zu spielen und nicht im Eifer des Gefechts den Spiel – Tod zu sterben, nur weil man seinen Gegner nicht verstanden hat.

Gamer Equipment ist nicht unbedingt günstig, aber notwendig, wenn man sich ernsthaft mit dieser Materie beschäftigt und Teil des großen Ganzen sein möchte.


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